Endlich Abnehmer für Unterboden gefunden!

«Je peux envoyer un transporteur la semain prochaine» – «ich kann Ihnen nächste Woche einen Transporteur schicken». Nein, bitte nicht, ich bin gerade geschäftlich im Ausland! Ausserdem muss ich abklären, wann der Besitzer der Zwischenlager-Wohnung anwesend ist, und wer soll denn helfen, die schweren Platten einzuladen – ab nächster Woche sind Herbstferien, alle in den Ferien, und ich gebe einen Judo-Schnupperkurs…

Begonnen hatte die Geschichte ja sehr zäh. Den eingelagerten Unterboden einem anderen Club zur Benutzung weiterzugeben oder gar zu verkaufen, stellte sich als schwieriger als erwartet heraus. Zuerst fragen wir «befreundete» Clubs und unter den Teilnehmern des Sommerlagers in Mürren. Zusammen mit einer Mail-Aktion an alle Deutschschweizer Clubs des SJV kamen gerade mal zwei Interessenten heraus, die dann aber doch absagten.

Imi Herbst grub ich meine Französisch-Kenntnisse und Bekannte mit solchen aus und dehnte die Mailaktion auf die anderen Landesteile aus. Darauf meldeten sich zwei weitere Interessenten, davon Pierre Ochsner sehr konkret, wie oben erwähnt.

Mit viiielen Mails kreuz und quer und Telefonanrufen direkt mit dem Transport-Unternehmer kam dann doch noch alles gut, die beiden Spediteure fuhren zur versprochenen Zeit vor und trugen die Bodenplatten grad selbst von der Wohnung ins Auto (und schufteten wohl 2 Stunden dafür). Beigelegt wurde auch eine Kiste mit Judogi, Gürtel und Zori, welche Pierre dem JC Gütsch auch noch abkaufte. Der Clou an der Sache: Er baut ein Dojo im Senegal! Das ganze Material wird also in Afrika weiterverwendet und ist unterdessen schon im Container dorthin unterwegs. Fotos aus dem Senegal folgen!

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